Satzung

Satzung

des Vereins

INTEGRAL e.V.

Förderverein

zur Entwicklung und Integration

einer sozial-ökologischen und nachhaltigen Gemeinschaftskultur

in der Gesellschaft

§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen INTEGRAL e. V. (Förderverein zur Entwicklung,

und Integration einer sozial-ökologischen und nachhaltigen Gemeinschaftskultur

in der Gesellschaft).

Er ist ein Verein nach § 21 BGB und führt den Zusatz „e.V.“

(2) Der Verein hat seinen Sitz in 19073 Wittenförden, Vogelbeerweg 15.

(3) Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.

§ 2

Vereinszweck

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung ganzheitlicher Bildung auf der Grundlage

eines integralen Wissenschafts- und Weltverständnisses zur Initiierung von

bürgerschaftlichem Engagement und regionaler Verantwortung zu sozialer,

ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit.

(2) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

a) Planung und Durchführung von öffentlichen Bildungsveranstaltungen wie z.B.

Zukunftswerkstätten, Foren oder Kunstaktionen bei denen mit innovativen

dialogfördernden Kommunikationsmethoden gearbeitet wird.

b) Planung und Durchführung von Infoständen, öffentlichen Gesprächen und

Projekten zu Themen wie Umweltschutz, demokratische Kultur und soziale

Gerechtigkeit, Gemeinwohlökonomie und bürgerschaftlichem Engagement.

c) Durchführung von Seminaren und Trainings bei denen die Fähigkeit zur

Übernahme von Verantwortung in allen Bereichen des Zusammenlebens

von Menschen sowie von Mensch und Natur erweitert sowie intellektuell,

emotional, spirituell und körperlich verankert wird.

d) Organisation von Treffen mit fachlich-wissenschaftlichem Diskurs der

Bedingungen und Inhalte, die zu einer sozial-ökologisch verantwortlichen

und nachhaltigen Lebensweise beitragen, unter Einbeziehung ökonomischer,

künstlerischer und sonstiger kultureller Aspekte.

(3) Der Verein ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die der Erfüllung

des Vereinszwecks dienen und dieser Satzung nicht entgegenstehen.

(4) Der Verein kann zu diesem Zweck und unter den genannten Bedingungen

andere Unternehmen gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen.

Der Verein ist ferner berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten.

§ 3

Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im

Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigende Zwecke“ der Abgabenordnung, insb.

– die Förderung gemeinschaftlicher und internationaler Gesinnung auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens sowie

– die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinschafts- und gemeinnütziger sowie mildtätiger Zwecke.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke.

(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet

werden. Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen

aus den Mitteln des Vereins.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind

oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied können natürliche und juristische Personen werden, sofern sie bereit

sind, und über die Voraussetzungen verfügt, sich für die Realisierung des

Vereinszwecks nach § 2 dieser Satzung einzusetzen.

(2) Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des Vorstandes

erworben. Gegen eine Ablehnung kann der Antragsteller Beschwerde einlegen,

über die in der nächsten Mitgliederversammlung endgültig entschieden wird.

Bei Ablehnung sind dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

(3) Neben der ordentlichen Mitgliedschaft besteht die Möglichkeit einer außer-

ordentlichen Fördermitgliedschaft (Förderer). Förderer erhalten für die

Entrichtung eines regelmäßigen Förderbetrages die regulären Vereins-

informationen. Über ihre Aufnahme entscheidet ausschließlich der Vorstand.

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet:

a) mit dem Tod eines Mitgliedes,

b) durch freiwilligen Austritt,

c) durch Erlöschen der als Mitglied aufgenommenen juristischen Person,

d) durch Streichung von der Mitgliedsliste,

e) durch Ausschluss bei grober Gefährdung der Vereinsinteressen.

(2) Bei Austritt ist die Beendigung der Mitgliedschaft durch schriftliche Erklärung

gegenüber dem Vorstand jederzeit zum Quartalsende möglich. Geleistete

Beiträge werden nicht zurückerstattet.

(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliedsliste

gestrichen werden, wenn es nach erfolgter Mahnung länger als drei Monate

keinen Mitgliedsbeitrag entrichtet hat.

(4) Bei grober Gefährdung der Vereinsinteressen kann ein Mitglied durch Beschluss

des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Gegen den Ausschluss

kann innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Erhalt des schriftlichen

Beschlusses Beschwerde eingelegt werden. Bis zur Entscheidung auf der

folgenden Mitgliederversammlung ruhen die Rechte und Pflichten des Mitgliedes.

§ 6

Beiträge der Mitglieder

(1) Ordentliche Mitglieder des Vereins zahlen einen jährlichen Beitrag.

(2) Über die Höhe der zu zahlenden Beiträge und deren Fälligkeit entscheidet die

Mitgliederversammlung.

§ 7

Einberufung der Mitgliederversammlung

(1) Der Mitgliederversammlung gehören alle ordentlichen Vereinsmitglieder mit je

einer Stimme an.

(2) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand mindestens einmal im Jahr

schriftlich einzuberufen.

Die Einladungsfrist beträgt zwei Wochen. Die Frist beginnt mit dem auf die

Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Es gilt das Datum des

Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen,

wenn es an die letzte vom Mitglied schriftlich bekannt gegebene Adresse

gerichtet ist.

(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb von sechs Wochen

durch den Vorstand einzuberufen, wenn die Vereinsinteressen es erfordern oder

wenn die Einberufung von einem Drittel der ordentlichen Mitglieder unter Angabe

der Gründe schriftlich verlangt wird.

§ 8

Aufgaben der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig,

sofern sie nicht laut Satzung dem Vorstand oder einem anderen Vereinsorgan

übertragen wurden.

Sie hat insbesondere über folgende Sachverhalte zu entscheiden:

  1. Genehmigung des Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichtes und Entlastung des Vorstandes,
  2. Festsetzung von Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages,
  3. Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und Ausschluss von Mitgliedern bei Beschwerdeführung und
  4. Berufung von Beiräten und Fachausschüssen

(2) Zur Prüfung des Jahrsabschlusses und der Buchführung bestellt die Mitglieder-

versammlung zwei Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand angehören,

noch Angestellte des Vereins sein dürfen. Die Rechnungsprüfer haben Zugang

zu allen Buchungs- und Rechnungsunterlagen und berichten vor der Mitglieder-

versammlung über das Ergebnis der Prüfung.

§ 9

Beschlussfassung

(1) Die Mitgliederversammlung wird vom/von der Vorsitzenden, bzw. vom/von der

stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Ist diese/r ebenfalls verhindert, wählt die

Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter.

(2) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen

gefasst. Stimmenthaltungen werden mitgezählt. Die Abstimmung erfolgt

grundsätzlich offen mit Handzeichen.

(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig wenn ein Drittel der Mitglieder

anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb

von vier Wochen eine erneute Mitgliederversammlung mit der gleichen

Tagesordnung einzuberufen.

Diese ist ohne Rücksicht auf die erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

(4) Für Beschlüsse zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Viertel der

erschienen Mitglieder erforderlich.

(5) Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das die

Beschlüsse und Abstimmungsergebnisse enthalten muss. Es ist vom jeweiligen

Sitzungsleiter zu unterschreiben.

§ 10

Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus einem/einer Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden

Vorsitzenden und einem/einer Schriftführer/in.

(2) Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist

zulässig. Er bleibt solange im Amt bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wahl

erfolgt für jeden zu besetzenden Posten einzeln. Gewählt ist, wer die Mehrheit

der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt.

(3) Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so ist auf der nächsten

Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl vorzunehmen.

(4) Die Vorstandsmitglieder üben ihre Ämter ohne Vergütung aus.

§ 11

Geschäftsbereich des Vorstandes

(1) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von dem/der Vorsitzenden und

dem/der Stellvertreter/in vertreten. Sie haben beide Alleinvertretungsrecht.

(2) Der Vorstand tritt auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes nach Absprache mit

einem der anderen Vorstandsmitglieder zusammen. Er ist bei Anwesenheit von

zwei Mitgliedern beschlussfähig. Über jede Sitzung ist ein Ergebnisprotokoll

anzufertigen.

(3) Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie eines

Beschlusses der Mitgliederversammlung nicht bedürfen. Er führt die Beschlüsse

der Mitgliederversammlung aus.

Die Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder

fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung

gegeben haben. Sie sind schriftlich niederzulegen und vom/von der Vorsitzenden

zu unterzeichnen.

(4) Der Vorstand kann Verpflichtungen nur bis zur Höhe des Vereinsvermögens

eingehen.

§ 12

Besonderer Vertreter

(1) Für die Ausführung der Rechtsgeschäfte bei besonderen, dem Satzungszweck

entsprechenden Projekten oder Veranstaltungen und der damit verbundenen

finanziellen Verantwortung kann der Vorstand eine/einen hauptamtliche/n

Geschäftsführer/in als besonderen Vertreter nach § 30 BGB bestellen.

(2) Konkrete Aufgaben, Befugnisse und Vergütung sind in einem

Geschäftsführervertrag näher zu regeln.

(3) Der besondere Vertreter ist zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen und

auf Verlangen des Vorstandes an den Vorstandssitzungen verpflichtet. Er hat auf

allen Veranstaltungen des Vereins Rederecht und ist gegenüber den

Vereinsorganen Rechenschaftspflichtig.

§ 13

Beirat

(1) Zur Entwicklung und Durchführung besonderer inhaltlicher Veranstaltungen oder

Projekte kann die Mitgliederversammlung einen Beirat oder Fachausschuss

einberufen.

(2) Zu den Sitzungen eines Beirates oder Fachausschusses haben die Vorstands-

mitglieder und der besondere Vertreter Zutritt und das Recht zur Diskussion.

§ 14

Auflösung und Wegfall steuerbegünstigender Zwecke

(1) Zur Auflösung des Vereins sind vier Fünftel der abgegebenen gültigen Stimmen

einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erforderlich.

(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuer-

begünstigender Zwecke findet die Auseinandersetzung nach den Liquidations-

vorschriften für rechtsfähige Vereine statt. Das Vereinsvermögen fällt an eine

Körperschaft öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte

Körperschaft die von der Mitgliederversammlung bestimmt wird. Der Beschluss

darf erst nach Zustimmung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 15

Inkrafttreten

Die Satzung ist am 7. Dezember 2013 letztmalig geändert und unter der Vereinsregister Nr. 1261 beim Amtsgericht Schwerin am 19.05 2014 eingetragen worden. Die am 14. 10 2014 beschlossenen Änderungen sind mit der Eintragung ins Vereinsregister rechtskräftig.